MARKT-DATEN

Mexiko, die größte spanisch sprechende Nation der Erde,
konnte innerhalb der letzten 10 Jahre seit dem NAFTA-
Abkommen mit Kanada und den USA, seine Agrarexporte
von 2,8 auf 5,9 Mrd. USD mehr als verdoppeln. Für Verpackungsmaschinen investierte Mexiko 2003 einen
Importwert von ca. 340 Mio. USD. Der Importwert von Nahrungsmittelmaschinen betrug 202 Mrd. USD, wobei
deutsche Importe 40,3 Mrd. USD ausmachten.

Seit dem Freihandelsabkommen mit den USA im Jahr 2002
erleben die Andenstaaten Perú, Ecuador und Kolumbien
eine positive Entwicklung ihres Bergbaus, der Agrar- und Verpackungsindustrie und der Textilbranche. Da die Industrie
dieser Länder sehr jung ist, verfügt sie kaum über eigene
Maschinen und Anlagen. Sie ist auf ausländische Technologie
und maschinelle Ausrüstung angewiesen. 2004 investierte
Kolumbien 332 Mio. USD für importierte Kunststofferzeugnisse.
Im Jahr 2005 belief sich der Importwert deutscher Kapitalgüter
auf 689 Mio. Euro. 21,4 % davon fielen auf Maschinen.

Perú gab im selben Jahr 12,5 Mrd. USD für ausländische
Güter aus. Der deutsche Importwert belief sich auf insgesamt
ca. 324 Mio. USD. Davon gingen 27,1 % auf das Konto von
Maschinen.

Fazit: Besonders interessant für deutsche Unternehmer ist
der große Bedarf Lateinamerikas an Technologie für die
Herstellung von Exportprodukten der Fischerei, Agrarwirtschaft
oder landwirtschaftlicher Apparaturen bis hin zu Kühlanlagen
für verderbliche Waren.